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2018-03-13 Film Arrangements der Kamera-Ethnographie (SFB Medien der Kooperation)
 

Im Rahmen der kollaborativen Kamera-Ethnographie im Forschungsprojekt "Frühe Kindheit und Smartphone" (Jutta Wiesemann) haben Bina Mohn, Pip Hare und Astrid Vogelpohl erste Installationen und Filme fertig gestellt, die sich aus Miniaturen zusammensetzen: 3-Kanal-Installation "Face to Face - Face to Screen" (Triptychon); Film (ein Arrangement  aus 10 Miniaturen) "Somtimes there - sometimes not" (16 min.); Film "Bezugskörper" (13 min.). Die Idee analytischer Arrangements bezieht sich zum einen auf den späten Wittgenstein und sein Plädoyer für ein arrangierendes statt ableitendes Forschen und zum anderen auf die inspirierenden Arbeiten von Harun Farocki, der Montage und Quermontage in Wahrnehmungs- und Wissensprozessen erprobt hat. Kameraführung, Schnitt, Montage und räumliche Arrangements sind auch beim kamera-ethnographischen Ansatz die Forschungspraktiken.


2018-03-13 kollaborative Kamera-Ethnographie
 

Zusammen mit Pip Hare (visuelle Anthropologin) und Astrid Vogelpohl (Filmproduzentin und Medienpädagogin) führt Bina Mohn eine kollaborative Kamera-Ethnographie durch. Medienpraktiken früher Kindheit werden mit filmischen Mitteln in mehreren Familien zugleich untersucht. Daraus entstehen zunächst Miniaturen, aus denen wir Montagen und installative Arrangements bauen. Die Kamera-Ethnographie wird im Rahmen des SFBs Medien der Kooperation an der Universität Siegen im Projekt "Frühe Kindheit und Smartphone" (Jutta Wiesemann) kontinuierlich weiterentwickelt.


2016-10-20 SFB Medien der Kooperation
 

Im Rahmen des neuen Sonderforschungsbereiches "Medien der Kooperation" an der Universität Siegen führt Jutta Wiesemann das Teilprojekt "Frühe Kindheit und Smartphone" durch. Über ethnomethodologische Sequenzanalysen (Clemens Eisenmann) und kamera-ethnographisches dichtes Zeigen (Bina Mohn) untersuchen wir über mehrere Jahre die Einbindung von Babies und kleineren Kindern in die Medienpraktiken ihrer Familien und fragen am Beispiel des Smartphones nach elementaren Praktiken familiärer Sozialisiation und kindlicher Lernprozesse. Dieses Forschungsprojekt und seine Integration in einen medienwissenschaftlichen SFB bietet es an, die Kamera-Ethnographie als visuelle Analytik methodologisch weiter zu entwickeln.


2016-01-10 Werkstatt Wittgenstein wortlos
 

Neben kamera-ethnographischen DVD-Produktionen arbeitet Bina Mohn aktuell an raumbezogenen Medien-Installationen als Präsentationsformat komplexer Beobachtungsergebnisse und schlägt eine Theoriearbeit im präsentativen Modus vor. Ziel ist ein Ausstellungsformat, bei dem Besucher/innen einen analytisch strukturierten Wahrnehmungsraum angeboten bekommen, ein "Blick-Labor", in dem sie Erfahrungen mit dem Format der "Übersichtlichen Darstellung" (nach Wittgenstein) machen können. Installation "Übergänge" (Mohn 2015) Siehe Filmindex


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