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BERATUNG Praxis

Kamera-Ethnographie: Unser sich formendes Interesse an „etwas“ nimmt beim Hinschauen und Filmen die erforderliche unbestimmte Gestalt hat, in die hinein sich im weiteren Prozess des Forschens seine ethnographische Entdeckung einzustellen vermag. Wie kann damit forschungspraktisch umgegangen werden?

ZENTRUM für KAMERA-ETHNOGRAPHIE bietet an 

  • Beratungen
    projektbezogene Beratung von Einzelpersonen und Forschungsteams zum Thema "Ethnographie und Medien"
    Absprachen und Buchung:  kontakt@kamera-ethnographie.de
  • Workshops
    einführende Workshops in die kamera-ethnographische Methodologie und Praxis
    Der Workshop richtet sich an Forschende, die anstelle von Aufzeichnungs- oder Interviewverfahren ihre Felder mithilfe von Kameraführung und Filmschnitt ethnographisch erkunden möchten und die sich für das Sichtbarmachen und Beobachten, für dichtes Beschreiben und Zeigen als medien-ethnographische Praktiken interessieren. Kameras, gewohnt etwas fest zu halten, werden reflektiert genutzt, um die Dynamik eines Sehens in Unterscheidungen und Zusammenhängen zu gestalten und dabei zu Ergebnissen zu kommen, die sich zeigen lassen und kommunikativ anschlussfähig sind.
    Absprachen und Buchung: kontakt@kamera-ethnographie.de

siehe PDF: Liste Workshops/Beratung/Vorträge/Ausstellungen


Stichpunkte zum Inhalt:


Die Kamera im Feld
Hinschauen und Verbildlichen in Entdeckungskontexten; interaktive Aspekte der Situationsteilnahme mit einer Kamera; Kameraführung im Zusammenspiel von Wissen und Nicht-Wissen; Entwurf von "Wie-Fragen" und Blickschneisen; Registerwechsel der Spielarten des Dokumentierens.

Fokussierendes Schneiden
Schnitt und Montage als experimentelle Forschungspraktiken; Bilder und Worte in Wechselspielen; Theorien als Optiken; Prozessualität und Zirkularität ethnographischen Fragens, Sehens und Zeigens an Schnittstellen von Feld und Forschung.

Ordnendes Arrangieren und dichtes Zeigen
Flach, dicht, tief … wohin bringen uns die Bilder? Aktuelle Präsentationsformen zeigender Ethnographie; Produktästhetik und Transparenz von Forschungsprozessen; forschende Rezeption, Dialog und Feedbackstrategien.

Für interessierte Forschungsteams bieten Bina E. Mohn und Klaus Amann auf Anfrage auch Workshops im Team an.


Dozenten/innen Team


Dr. Bina Elisabeth Mohn (Berlin/Siegen), Kulturanthropologin und Begründerin der Kamera-Ethnographie. Studium der Kulturanthropologie, Visuellen Anthropologie und Wissenschaftssoziologie. Buch "Filming Culture. Spielarten des Dokumentierens nach der Repräsentationskrise" (2002). Kamera-Ethnographin, Autorin und Produzentin filmischer Studien zum Lernen, Spielen, Forschen und Arbeiten. Derzeit Durchführung einer "kollaborativen Kamera-Ethnographie" beim SFB Medien der Kooperation (Universität Siegen) im Projekt "Frühe Kindheit und Smartphone". 

Dr. Klaus Amann (Dörsdorf), Wissenschaftssoziologe und an der Entwicklung und Erprobung kamera-ethnographischer Methodologie maßgeblich beteiligt. Co-Autor von „Die Befremdung der eigenen  Kultur. Zur ethnographischen Herausforderung soziologischer Empirie“ (Hirschauer u. Amann 1997). Langjähriger Dozent für qualitative Methoden an den Universitäten Bielefeld und Mainz. Experte im Unterrichten ethnographischer Methodologie.

Impressum kontakt@kamera-ethnographie.de
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