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FORSCHUNG Studien

Anwendungsbereiche einer Kamera-Ethnographie liegen insbesondere dort, wo die Pfade des Interviews oder der Aufzeichnung von Gesprächsverläufen verlassen und Wege der Beobachtung und Beschreibung von Praxis eingeschlagen werden. Als „Kamera-Themen“ erweisen sich im Rahmen einer Visuellen Analytik die "stummen Praktiken", bis hin zu "Praktiken des Passiven“; Praktiken also, an denen die Körper und Dinge als aufeinander bezogene Infrastrukturen und Interaktionseinheiten beteiligt sind; Interkorporalität und Choreografie, Konstellationen und Arrangements; auf der Mikroebene auch Mimik, Gestik und die Performanzen von "doing Da Sein".

Kamera-Ethnographie leitet dazu an, beim Filmen und Schneiden disziplinäre Blickpositionen zu erarbeiten und bis in die filmischen Produkte hinein einzunehmen. Dies bedeutet im Ergebnis eine Einladung aller Mitwirkenden und Rezipient/innen zum Dialog über das Forschungsfeld und Möglichkeiten, es zu erblicken. Kamera-Ethnographie erprobt ein Genre der Kommunikation ethnographisch gewonnener Erfahrung mit filmischen Mitteln. Das Montieren von Bild-und Tonsequenzen zu "dichtem Zeigen" oder das analytische Anordnen von Filmfragmenten zu übersichtlichen Darstellungen (nach Wittgenstein) sind aktuelle kamera-ethnographische Ergebnisformen. Beides hilft, kontinuierlich weitere Forschungsperspektiven zu eröffnen.

In dieses Labor der Methodenentwicklung sind Sie herzlich eingeladen!

Planen Sie im Rahmen Ihres Forschungsvorhabens die Durchführung einer kamera-ethnographischen Studie in publikationsfähiger Qualität oder eine analytische Medieninstallation? kontakt@kamera-ethnographie.de


Wünschen Sie Beratung oder einen Workshop zum ethnographischen Forschen mit der Kamera?

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